Beispielbuch · Anime

Laura und die fliegende Fee

Cover von „Laura und die fliegende Fee“
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In einem kleinen Haus am Rande eines geheimnisvollen Waldes wohnte Laura. Am liebsten trug sie ihre rote Hose und ihre…

In einem kleinen Haus am Rande eines geheimnisvollen Waldes wohnte Laura. Am liebsten trug sie ihre rote Hose und ihre blauen Stiefel, denn die waren perfekt für Abenteuer. An diesem sonnigen Nachmittag saß sie auf der Wiese und schaute den Wolken nach, die wie große, weiße Schiffe am Himmel zogen.

Überall auf der Wiese wuchsen Pusteblumen mit flauschigen, weißen Köpfen. Laura pflückte die allergrößte, hielt sie gan…

Überall auf der Wiese wuchsen Pusteblumen mit flauschigen, weißen Köpfen. Laura pflückte die allergrößte, hielt sie ganz vorsichtig fest und schloss ihre Augen. Sie dachte ganz fest an einen geheimen Wunsch, holte tief Luft und bereitete sich vor, kräftig zu pusten.

Hunderte kleiner, weißer Schirmchen tanzten in die Luft! Laura lachte und schaute ihnen nach, wie sie auf dem Wind in R…

Hunderte kleiner, weißer Schirmchen tanzten in die Luft! Laura lachte und schaute ihnen nach, wie sie auf dem Wind in Richtung Wald segelten. Es sah aus, als würde ein Schwarm winziger Feen auf eine weite Reise gehen. Wohin sie wohl fliegen würden?

Eines der Schirmchen schwebte tief in den Wald hinein und stieß sanft gegen eine Glockenblume. „Huch!“, piepste eine le…

Eines der Schirmchen schwebte tief in den Wald hinein und stieß sanft gegen eine Glockenblume. „Huch!“, piepste eine leise Stimme. Aus der Blüte purzelte eine winzige Fee. Sie war nicht größer als Lauras Daumen und sah mit ihrem schlaffen Flügelchen sehr traurig aus.

„Ich bin Fibi“, sagte die Fee mit einer Stimme wie ein leises Klingeln. „Ich habe meinen Beutel mit Zauberstaub verlore…

„Ich bin Fibi“, sagte die Fee mit einer Stimme wie ein leises Klingeln. „Ich habe meinen Beutel mit Zauberstaub verloren und nun kann ich nicht mehr richtig fliegen.“ Sie seufzte und zeigte auf ihren Flügel, der kraftlos herabhing. Ohne den Staub konnte sie nur ein bisschen flattern.

Lauras Herz wurde ganz weich. „Ich helfe dir!“, rief sie entschlossen. Fibi erklärte, dass sie drei Hinweise finden müs…

Lauras Herz wurde ganz weich. „Ich helfe dir!“, rief sie entschlossen. Fibi erklärte, dass sie drei Hinweise finden müsse, um den Weg zum Zauberstaub zu finden. „Aber meine Flügel sind zu schwach, um allein zu suchen“, schluchzte sie. „Dann suche ich mit dir!“, sagte Laura.

Fibis Gesicht hellte sich auf. „Der erste Hinweis“, flüsterte sie, „ist dort versteckt, wo der alte Riese des Waldes sc…

Fibis Gesicht hellte sich auf. „Der erste Hinweis“, flüsterte sie, „ist dort versteckt, wo der alte Riese des Waldes schläft.“ Laura blickte sich um. Sie sah keinen Riesen. Doch dann entdeckte sie eine gewaltige, alte Eiche, deren Wurzeln wie schlafende Arme aussahen.

An der dicken Rinde fanden sie ein kleines Loch. Laura spähte neugierig hinein und zog vorsichtig etwas heraus. Es war…

An der dicken Rinde fanden sie ein kleines Loch. Laura spähte neugierig hinein und zog vorsichtig etwas heraus. Es war ein glatter, runder Kieselstein. Darauf war das Bild eines kleinen, springenden Fisches eingeritzt. „Der Bach!“, rief Laura. „Der nächste Hinweis ist am Bach!“

Sie folgten dem Plätschern und kamen zu einem Bach, der wie ein silbernes Band durch den Wald floss. Auf einem Seerosen…

Sie folgten dem Plätschern und kamen zu einem Bach, der wie ein silbernes Band durch den Wald floss. Auf einem Seerosenblatt leuchtete etwas. Laura streckte die Hand aus und berührte ein einzelnes, zartrosa Blütenblatt. Es duftete süßer als alle Blumen in Mamas Garten.

„Das magische Blumenbeet!“, rief Fibi. „Dort ist der letzte Hinweis!“ Doch um dorthin zu gelangen, mussten sie durch ei…

„Das magische Blumenbeet!“, rief Fibi. „Dort ist der letzte Hinweis!“ Doch um dorthin zu gelangen, mussten sie durch ein Stück Wald, das viel dunkler war. Die Bäume standen so eng, dass kaum ein Sonnenstrahl den Boden erreichte. Plötzlich fand Laura es sehr unheimlich.

„Da traue ich mich nicht hindurch“, flüsterte Laura. Fibi ließ ihre Flügelchen noch schlaffer hängen. Dann flatterte si…

„Da traue ich mich nicht hindurch“, flüsterte Laura. Fibi ließ ihre Flügelchen noch schlaffer hängen. Dann flatterte sie auf Lauras Schulter und kuschelte sich an ihre Wange. „Zusammen haben wir keine Angst“, piepste sie. „Wir sind ja nicht allein.“

Lauras Herz wurde warm. Fibi hatte recht. Sie atmete tief durch und nickte. „Okay. Zusammen schaffen wir das.“ Vorsicht…

Lauras Herz wurde warm. Fibi hatte recht. Sie atmete tief durch und nickte. „Okay. Zusammen schaffen wir das.“ Vorsichtig betrat Laura den dunklen Wald. Fibi saß auf ihrer Schulter und leuchtete wie ein winziger Stern, um ihr den Weg zu zeigen.

Plötzlich wurde es wieder heller. Sie traten auf eine wunderschöne Lichtung voller bunter Blumen. In der Mitte stand ei…

Plötzlich wurde es wieder heller. Sie traten auf eine wunderschöne Lichtung voller bunter Blumen. In der Mitte stand eine einzige, riesige Pusteblume. Sie war so groß wie Lauras Kopf und ihre weißen Schirmchen leuchteten sanft im Sonnenlicht. Das musste der letzte Hinweis sein.

Laura wusste, was zu tun war. Sie dachte von ganzem Herzen daran, dass Fibi wieder fliegen sollte, und pustete mit alle…

Laura wusste, was zu tun war. Sie dachte von ganzem Herzen daran, dass Fibi wieder fliegen sollte, und pustete mit aller Kraft. Ein Wirbelsturm aus goldenem Glitzer explodierte in die Luft! Es war Fibis verlorener Zauberstaub, der nun auf ihre Flügel regnete.

„Ich kann wieder fliegen!“, lachte Fibi und sauste glücklich durch die Luft. Als die Sonne unterging, streute sie etwas…

„Ich kann wieder fliegen!“, lachte Fibi und sauste glücklich durch die Luft. Als die Sonne unterging, streute sie etwas Staub auf Lauras Schultern. Gemeinsam stiegen sie in den Himmel und flogen sanft über die Baumwipfel, zurück zu Lauras Haus. Was für ein Abenteuer!

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